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Blickpunkt

Wasser in NRW und im IHK-Bezirk Köln

Wasser ist unsere Lebensgrundlage, das ist eine Binsenweisheit. Wie groß die Wasserflächen allein im Bezirk der IHK Köln (Köln, Leverkusen, Rhein-Erft-Kreis, Rheinisch-Bergischer Kreis und Oberbergischer Kreis) sind, zeigt die Grafik oben: Insgesamt fast 6.000 Hektar umfasst die Fläche, die Flüsse, Seen und andere Gewässer einnehmen.

Die Flüsse in der Region  (Grafik oben) machen mit rund 1.800 Hektar fast ein Drittel dieser Wasserflächen aus. Allein drei davon fließen durch Leverkusener Stadtgebiet - der Rhein natürlich, der die Westgrenze zu Köln markiert, aber auch die Wupper und die Dhünn. Vor ein paar Jahrzehnten waren die Flüsse noch massiv mit Giftstoffen belastet. Nach der Sandoz-Katastrophe im Rhein 1986 ist aber viel passiert, und heute werden sogar wieder Lachse im Rhein gesichtet. Für die Gesundung der Ökosysteme in den Flüssen wurden Milliarden Euro investiert (Grafik unten).

Die Erfolge beim Gewässerschutz zeigen sich auch im heutigen Zustand der Badegewässer in NRW (Grafik unten), die fast alle bei den jährlichen Tests Top-Bewertungen erhalten. Von 107 Badegewässern wurde zuletzt keines als mangelhaft eingestuft, nur eines erhielt eine Note unterhalb von "Gut". Im IHK-Bezirk stehen 14 Badeseen zur Verfügung, denen durch offizielle Messungen eine ausgezeichnete Wasserqualität bescheinigt wird. 

Nicht nur aus Grundwasser, sondern zu einem großen Teil auch aus Flüssen stammt unser Trinkwasser. Der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland ist in den vergangenen Jahren im Schnitt spürbar gesunken: Liegt er heute noch bei 123 Litern täglich, so waren es im Jahr 1990 noch 147 Liter. Regional ist der Verbrauch allerdings sehr unterschiedlich, wie unsere Grafik zeigt.