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Das Präsidium der IHK Köln 2020 (v.l.n.r.):Bernhard Graner-Sommer, Sven Gebhard, Prof. Sibylle Stürmer, Dr. Nicole Grünewald, Mike Gahn, Christian Remmert, Johannes Schilling, Hendrik Pilatzki, Anton Bausinger, Tina Gerfer Foto: Astrid Piethan
Porträt

Viel Lust auf Veränderung

Wer sind die neun Vizepräsidenten/-innen, die gemeinsam mit der Präsidentin Dr. Nicole Grünewald für die nächsten fünf Jahre das Präsidium der IHK Köln bilden? Wir haben nach den wichtigsten Motiven und Zielen gefragt.

Wer nach Gemeinsamkeiten des neuen Präsidiums schaut, stellt schnell fest, dass dieses Gremium bodenständig, anpackend und ausgesprochen engagiert auftritt. Als Motivation dient dabei, die Akzeptanz bei den Mitgliedern zu erhöhen, die Digitalisierung mit Fokus auf die Mitgliedsunternehmen voranzutreiben, die Region mit ihren besonderen Herausforderungen zu stärken und der Wirtschaft wieder eine starke Stimme zu geben. Die neun Vizepräsidenten/-innen und die Präsidentin sind allesamt Unternehmerinnen und Unternehmer aus Leidenschaft. Sie mögen Herausforderungen, sind Gestalter, möchten die Freiheit, nach den eigenen Werten zu leben, und wollen dabei keine unnötigen Rücksprachen halten. Es spielt die Unternehmertradition in der Familie genauso eine Rolle wie das Interesse, etwas auf- und auszubauen. Verantwortung ist dabei ein sehr wichtiges Stichwort. Alle gemeinsam möchten die Zusammenarbeit in der Vollversammlung offen und transparent gestalten, mit einem wertschätzenden Umgang.

Interessant: Fast alle lieben die Kommunikation per Mail und die ersten Begegnungen mit der IHK Köln waren die Zahlungsaufforderung, eine Prüfung, eine Beratung oder das Engagement bei den Wirtschaftsjunioren.

Dr. Nicole Grünewald

Anzahl der Mitarbeitenden:
13

Drei wichtige Themen, weshalb Sie sich im Präsidium der IHK Köln engagieren:

  1. Wir wollen unsere IHK Region gemeinsam wieder ganz nach vorne bringen – und das geht am besten, wenn man an der Spitze einer starken Institution wie der IHK steht.
  2. Ich möchte mich persönlich dafür einsetzen, dass die Wirtschaft in Köln und der Region wieder eine starke Stimme hat.
  3. Ich arbeite gerne in einem netten, kompetenten und engagierten Team.

Drei gute Gründe, weshalb Sie Unternehmer/-in geworden sind:

  • Ich war 25 Jahre und voller Tatendrang.
  • Ich mag Herausforderungen.
  • Ich übernehme gerne Verantwortung.

Was möchten Sie in der Zusammenarbeit mit der Vollversammlung ändern?

Die Vollversammlung ist das Parlament der Wirtschaft. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit den Mitgliedern die für die Wirtschaft relevanten Themen aufzugreifen, zu diskutieren, zu beschließen und dann bei Politik und Verwaltung durchzusetzen. Wir möchten das engagiert und mit Freude an der Sache tun – um nach fünf Jahren sagen zu können: Wir haben hier viel bewegt! Natürlich ist die Vollversammlung auch ein starkes Netzwerk von interessanten Unternehmerinnen und Unternehmern – ich möchte, dass das noch deutlicher wird.

Erinnern Sie sich an Ihren ersten Kontakt mit der IHK Köln, und was war Ihr spontaner Eindruck dabei?

Nach meiner Firmengründung bekam ich einen Brief von der IHK. Der erste Satz lautete: "Wie uns das Amtsgericht mitteilte, haben Sie ein Unternehmen gegründet..." Ich dachte: Amtsgericht!?! Und sah mich schon mit einem Bein im Gefängnis. Wir haben das Anschreiben später gemeinsam umformuliert. Es beginnt jetzt mit den Worten: "Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Unternehmensgründung..."

Was gefällt Ihnen an Köln besonders gut und was nervt Sie besonders?

Köln ist eine Weltstadt mit Herz, unsere Region ist wirtschaftlich stark und beherbergt innovative und tolle Unternehmen. Es geht darum, in Köln und der Region gute Rahmenbedingungen für die Wirtschaft zu schaffen. Denn Wirtschaft heißt Wohlstand. Ich finde es manchmal nervig, wenn Menschen diesen Zusammenhang nicht sehen möchten.

Wie digital sind Sie? Welches ist Ihr bevorzugtes Kommunikationsmittel und ohne welche App könnten Sie keinen Tag auskommen?

Mein Smartphone mit all seinen Apps ist schon wichtig. Ich mag die Nachrichten-Apps sehr, die einen auf dem aktuellen Stand des Weltgeschehens halten, und ich kommuniziere gerne über die verschiedenen Messenger – das persönliche Gespräch kann das jedoch nicht ersetzen.

Welche drei Hashtags beschreiben Sie am treffendsten?

  • #zielstrebig
  • #engagiert
  • #kreativ

Warum ist das Modell "Industrie- und Handelskammer" auch heute noch eine gute Idee?

Die Wirtschaft braucht eine starke Stimme. In der heutigen Zeit ganz besonders. Das kann niemand besser als die IHK, als Gesamtvertretung der regionalen Wirtschaft. Interessenvertretung, Aus- und Weiterbildung, Netzwerk sein – eine IHK bietet so viel, wenn man sich darauf einlässt. Und dazu lade ich alle ganz herzlich ein!

Dr. Nicole Grünewald, Präsidentin der IHK Köln
Foto: Astrid Piethan


Bernd Graner-Sommer

Anzahl der Mitarbeitenden:
45

Drei wichtige Themen, weshalb Sie sich im Präsidium der IHK Köln

  1. Stärkung der Regionen
  2. Stärkung der kleinen und mittelständigen Unternehmen der Region
  3. Bürokratieabbau


Drei gute Gründe, weshalb Sie Unternehmer/-in geworden sind:

  1. Spass am „Unternehmen“ und der ständigen Erneuerung
  2. Interesse etwas auf- und auszubauen
  3. Viele gleichgesinnte Menschen kennen lernen


Was möchten Sie in der Zusammenarbeit mit der Vollversammlung ändern?

Die Kommunikation untereinander optimieren

Erinnern Sie sich an Ihren erster Kontakt mit der IHK Köln und was war Ihr spontaner Eindruck dabei?

Die Zahlungsaufforderung - müssen wir das haben und was bringt das für mein Unternehmen?

Was gefällt Ihnen an Köln/Ihrem Standort in der Region besonders gut und was nervt Sie besonders?

  • Die sympathischen Menschen, die Naturnähe
  • Schlechte Infrastruktur, zu viel Bürokratie

 Wie digital sind Sie? Welches ist Ihr bevorzugtes Kommunikationsmittel und ohne welche App könnten Sie keinen Tag auskommen?

  • Schon ziemlich digital und damit abhängig von der Technik
  • Surface und Handy
  • Google

 Welche drei Hashtags beschreiben Sie am treffendsten?

  • #Interessiert
  • #Unternehmenslustig
  • #Ehrlich

Warum ist das Modell „Industrie- und Handelskammer“auch heute noch eine gute Idee?

Weil man als Unternehmer mit der IHK Ziele erreichen kann.

Bernhard Graner-Sommer und Sven Gebhard
Foto: Astrid Piethan


Johannes Schilling

Anzahl der Mitarbeitenden:
5

Drei wichtige Themen, weshalb Sie sich im Präsidium der IHK Köln engagieren:

  1. Unterstützung der Arbeit unserer neuen Präsidentin.
  2. Um der IHK in der Außenwahrnehmung wieder zu einer starken Stimme zu verhelfen.
  3. Um an einer sichtbaren qualitativen Steigerung der Attraktivität von Köln als Metropole zu arbeiten.


Drei gute Gründe, weshalb Sie Unternehmer/-in geworden sind:

  1. Weil ich selbständiges, unternehmerisches Handeln sehr schätze.
  2. Weil ich immer gerne auch Verantwortung übernommen habe.
  3. Weil ich in den 1980er Jahren als einziger Sohn für die Nachfolge in einem Kölner Traditionsunternehmen zur Verfügung stand.


Was möchten Sie in der Zusammenarbeit mit der Vollversammlung ändern?

Ich wünsche mir eine Vollversammlung, die allen Mitgliedern Freude bereitet, und die – trotz eventueller unterschiedlicher Meinungen, die frei geäußert werden dürfen – eine konstruktive und zielorientierte, menschlich angenehme und effiziente Zusammenarbeit ermöglicht. 

Erinnern Sie sich an Ihren ersten Kontakt mit der IHK Köln und was war Ihr spontaner Eindruck dabei?

Das war die Mitgliedschaft und Mitarbeit bei den Wirtschaftsjunioren, an die ich sehr gerne zurückdenke und die für mich als Jungunternehmer in den 1980er Jahren sehr hilfreich war.

Was gefällt Ihnen an Köln/Ihrem Standort in der Region besonders gut und was nervt Sie besonders?

Ich mag die Kölner und das Rheinland sehr und ich bin mir als Galerist und Kunsthändler der besonderen Qualität von Köln als Standorte für moderne und zeitgenössische Kunst sehr bewusst. 

Was mich nervt ist, dass viele sich in Köln am Mittelmaß orientieren und sich selbst dabei genügen.

Köln braucht als attraktive Metropole aber auch Qualität und Exzellenz. Wir sollten uns dafür einsetzen, dass im Stadtbild Köln Qualität spürbarer wahrgenommen werden kann und für ein Umfeld und eine Atmosphäre sorgen, in denen Qualitätsanbieter und Veranstaltungen eine wirtschaftliche Zukunft haben. Bei der Stadtplanung und -gestaltung sollte zukünftig die Aufenthaltsqualität eine viel größere Rolle spielen. Nur so können wir einen deutschen und internationalen, kultivierten und anspruchsvollen Qualitätstourismus zurückgewinnen, der mit den Glanz einer Metropole ausmacht.

Wie digital sind Sie? Welches ist Ihr bevorzugtes Kommunikationsmittel und ohne welche App könnten Sie keinen Tag auskommen?

Mail, WhatsApp und Telefon (ich kann aber auch gerne einmal einen Tag ohne alles auskommen!)

Hendrik Pilatzki und Johannes Schilling
Foto: Astrid Piethan



Hendrik Pilatzki

Anzahl der Mitarbeitenden:
912

Drei wichtige Themen, weshalb Sie sich im Präsidium der IHK Köln engagieren:

  1. Anstoß regionaler Belange
  2. Sich als Ansprechpartner in die wirtschaftspolitischen Entscheidungen stärker einbringen.
  3. Die IHK 2.0 fit für die neuen Herausforderungen einer sich schnell ändernden Wirtschaft machen.


Drei gute Gründe, weshalb Sie Unternehmer/-in geworden sind:

  1. Freie und schnelle Umsetzung eigener Ideen, ohne Rücksprache halten zu müssen.
  2. Weil alle vier Generationen in meiner Familie vor mir selbständige Unternehme waren und sich dies irgendwie übertragen hat.
  3. Freie Einteilung der Arbeit bei dem Wissen, immer für die Familie zu arbeiten.

Was möchten Sie in der Zusammenarbeit mit der Vollversammlung ändern?

Ich möchte versuchen die Kommunikation noch klarer und transparenter zu gestalten, um die gesetzten Ziele effektiver, besser und schneller umsetzen zu können. Die Vollversammlung soll wieder ein Ort werden, an dem jeder seine Ideen und Interessen offen kommunizieren kann. Dies soll in dem Geist geschehen, dass jeder den positiven Willen des anderen an der Weiterentwicklung der Kammer anerkennt.

Erinnern Sie sich an Ihren erster Kontakt mit der IHK Köln und was war Ihr spontaner Eindruck dabei?

Ich wurde von den Wirtschaftsjunioren Oberberg angesprochen, ob ich sie nicht mal besuchen wollte.

Was gefällt Ihnen an Köln/Ihrem Standort in der Region besonders gut und was nervt Sie besonders?

Das Oberbergische Land ist durch seine Wälder, Talsperren und Wiesen eine tolle Landschaft. Leider haben die topographischen Schönheiten auch ihre Herausforderungen, wenn es um benötigte Bereitstellung von Flächen, sowie die Erreichbarkeit mit Straßen und Kabeln geht. Manchmal würde ich mir wünschen, dass der Steigungsregen aus Köln auch mal einen Umweg um uns machen würde.

Wie digital sind Sie? Welches ist Ihr bevorzugtes Kommunikationsmittel und ohne welche App könnten Sie keinen Tag auskommen?

Tatsächlich arbeite ich gerne mit der E-Mail. Hier habe ich die Möglichkeit unabhängig von Raum und Zeit zu arbeiten. Auf Apps könnte ich notfalls verzichten.

Welche drei Hashtags beschreiben Sie am treffendsten?

Hier bin ich mir unsicher, auf die Einschätzung meiner Mitarbeiterin hin hieß es #hartaberfair. Ich würde mich eher unter der Rubrik #ehrbarerKaufmann einsortieren.

Warum ist das Modell „Industrie- und Handelskammer“ auch heute noch eine gute Idee?

Ich kenne keine Organisation, die für Ihre Mitglieder eine derart große Bandbreite an Möglichkeiten zur Verfügung stellt und dies alles in einer Selbstverwaltung. Mit Blick auf einige staatliche Entscheidungswege halte ich die gewählte Selbstverwaltung für absolut überlegen – eine Blaupause für andere Bereiche.

Anton Bausinger, Mike Gahn und Dr. Nicole Grünewald
Foto: Astrid Piethan


Mike Gahn

Anzahl der Mitarbeitenden:
11

Drei wichtige Themen, weshalb Sie sich im Präsidium der IHK Köln engagieren:

  1. Die Transparenz in der Kammer erhöhen.
  2. Digitalisierung und Innovation mit Fokus auf die Mitgliedsunternehmen der Kammer vorantreiben.
  3. Unternehmertum in Verbindung mit Ehrenamt wieder positiv besetzen.

Drei gute Gründe, weshalb Sie Unternehmer/-in geworden sind:

  1. Gestaltungsmöglichkeiten und Innovationswille
  2. Selbstbestimmtheit
  3. Weil es Spaß macht

Was möchten Sie in der Zusammenarbeit mit der Vollversammlung ändern?

Ich wünsche mir, dass die Vollversammlung wertgeschätzt wird in ihrer Expertise und ihrer Funktion als Parlament der Wirtschaft und dass die Mitglieder sich auch dieser Verantwortung bewusst sind. Das reine „Abnicken“ von Vorlagen des Hauptamtes oder des Präsidiums – ohne transparente Prozesse und aktive Beteiligung – entspricht nicht meinem Demokratieverständnis.

Erinnern Sie sich an Ihren ersten Kontakt mit der IHK Köln und was war Ihr spontaner Eindruck dabei?

Einige Jahre nach der Gründung der beyondSoft GmbH im Jahr 2001 gab es die Möglichkeit der geförderten Beratung zur Festigung der Unternehmensentwicklung. Die IHK Köln unterstützte uns damals bei der Beantragung der Mittel. Ich war dankbar für die Hilfe und habe so erstmals erfahren, welche vielfältigen Leitungen die Kammer den Unternehmen anbietet.

Was gefällt Ihnen an Köln/Ihrem Standort in der Region besonders gut und was nervt Sie besonders?

Besonders gut an Köln gefallen mir die Offenheit der Menschen und das Lebensgefühl im Rheinland. Aber der Verkehr und die schlechte Luft nerven schon sehr.

Wie digital sind Sie? Welches ist Ihr bevorzugtes Kommunikationsmittel und ohne welche App könnten Sie keinen Tag auskommen?

#100prozentdigital. Bei mir dreht sich fast alles um das Thema! Ich könnte nicht ohne unsere Messaging-Lösung "ownChat" auskommen. Mein Unternehmen ist seit vielen Jahren komplett digitalisiert. Wir können jederzeit und von überall arbeiten. Alles, was wir für die tägliche Arbeit benötigen, ist online erreichbar. Durch die daraus resultierende sehr lockere Unternehmensstruktur sind wir auf eine schnelle, unkomplizierte und sichere Kommunikation angewiesen. Ohne E-Mail geht es natürlich auch nicht. Auf Facebook, Insta & Co. stehen eher das Unternehmen und seine Angebote im Vordergrund. Persönlich bin ich dort zurückhaltend.

Welche drei Hashtags beschreiben Sie am treffendsten?

  • #machen
  • #digital
  • #beyondsoft

Warum ist das Modell „Industrie- und Handelskammer“ auch heute noch eine gute Idee?

Eine IHK ist die schlagkräftigste Interessenvertretung der Unternehmen in ihrer jeweiligen Region. Sie kennt die spezifischen Vor- und Nachteile – und damit die jeweiligen Herausforderungen für die Unternehmen. Sie vertritt die Unternehmen gegenüber der lokalen Politik – aber auch landesweit über die IHK NRW und bundesweit über den Dachverband DIHK.

Zudem bieten IHKs viele Services, die aber leider zu wenig bekannt sind. Insbesondere ohne die Organisation und Koordination der Aus- und Weiterbildung durch die Kammern hätten die Unternehmen erhebliche Nachteile, auch wenn sie selber nicht ausbilden. Denn die IHKs sichern deutschlandweit gleichbleibende Standards in der Ausbildung. Dieser hohe Qualifizierungsgrad hilft allen Unternehmen bei der Suche nach neuen Mitarbeitern. Somit profitiert jedes Unternehmen zumindest mittelbar von der Arbeit der IHKs.

Bernhard Graner-Sommer, Tina Gerfer, Sven Gebhard und Hendrik Pilatzki
Foto: Astrid Piethan


Tina Gerfer

Anzahl der Mitarbeitenden:
50

Drei wichtige Themen, weshalb Sie sich im Präsidium der IHK Köln engagieren:

  1. Gewichtung Mittelständischer Unternehmen
  2. Spaß am Ehrenamt
  3. Transparenz für die Mitgliedsunternehmen

Drei gute Gründe, weshalb Sie Unternehmer/-in geworden sind:

  1. Familienunternehmen in der dritten Generation
  2. Soziale Verantwortung für die Mitarbeiter, als aus der Familie niemand sonst zur Verfügung stand
  3. Superspannendes Betätigungsfeld im Spezialmaschinenbau für die Süßwarenindustrie

Was möchten Sie in der Zusammenarbeit mit der Vollversammlung ändern?

Offene Kommunikation auf Augenhöhe und echter Austausch

Erinnern Sie sich an Ihren erster Kontakt mit der IHK Köln und was war Ihr spontaner Eindruck dabei?

Ist ewig her, Prüfung zur Fremdsprachenkorrespondentin, also um 1988. Eindruck: erinnert an Beamtenapparat.

Was gefällt Ihnen an Köln/Ihrem Standort in der Region besonders gut und was nervt Sie besonders?

  • Pro: Köln ist vielseitig, bunt und ganz einfach meine Heimat.
  • Contra: Verkehrssituation, besonders im Bereich „Rheinbrücken“. Der Arbeitsweg wird so oft zur Qual.

Wie digital sind Sie? Welches ist Ihr bevorzugtes Kommunikationsmittel und ohne welche App könnten Sie keinen Tag auskommen?

  • Mobiltelefon
  • Monday (Planungstool für unsere Projektabläufe im Betrieb)

Welche drei Hashtags beschreiben Sie am treffendsten?

  • Privat: #knatschverdötscht #kölner #mamaausüberzeugung
  • Dienstlich: #sozialeverantwortung #teamwork #heimatderschokoladenhohlfiguren

Warum ist das Modell „Industrie- und Handelskammer“ auch heute noch eine gute Idee?

Weil es Gleichgesinnte zusammenbringt und so den eigenen Horizont erweitert, wenn man es zulässt.

Hendrik Pilatzki und Christian Remmert
Foto: Astrid Piethan


Christian Remmert

Anzahl der Mitarbeitenden:
5

Drei wichtige Themen, weshalb Sie sich im Präsidium der IHK Köln engagieren:

  1. Das junge Ehrenamt motivieren und stärken.
  2. Eine Vision für die „Kammer der Zukunft“ entwickeln.
  3. Die Akzeptanz bei den Mitgliedern erhöhen.

Drei gute Gründe, weshalb Sie Unternehmer/-in geworden sind:

  1. Freiheit, eigene Entscheidungen zu treffen
  2. Kreativität
  3. Um Gestalter zu sein

Was möchten Sie in der Zusammenarbeit mit der Vollversammlung ändern?

Das Miteinander durch wertschätzenden Umgang und guter Kommunikation stärken.

Erinnern Sie sich an Ihren erster Kontakt mit der IHK Köln und was war Ihr spontaner Eindruck dabei?

Mein erster Kontakt war eine sehr freundliche telefonische Beratung durch einen Mitarbeiter der Rechtsabteilung.

Was gefällt Ihnen an Köln/Ihrem Standort in der Region besonders gut und was nervt Sie besonders?

  • Unseren Optimismus und die Vielfältigkeit der Kölner
  • Die rheinische Selbstzufriedenheit und die Verkehrssituation

Wie digital sind Sie? Welches ist Ihr bevorzugtes Kommunikationsmittel und ohne welche App könnten Sie keinen Tag auskommen?

Meine Generation ist digital aufgewachsen, dennoch bin ich etwas konservativer und telefoniere noch sehr gerne. Ohne WhatsApp würden mich einige Leute vermissen.

Welche drei Hashtags beschreiben Sie am treffendsten?

  • #Netzwerker
  • #Ripuarisch
  • #Ordoliberal

Warum ist das Modell "Industrie- und Handelskammer" auch heute noch eine gute Idee?

Die Industrie- und Handelskammer ist der Experte, wenn es um das Thema Aus- und Weiterbildung geht.  Zudem bringt die IHK Unternehmen aus ganz unterschiedlichen Branchen zusammen und kann so Themen aus verschiedenen Blickfeldern beleuchten, wodurch die Qualität wesentlich differenzierter ist als beispielsweise bei Monobranchenverbänden.

Tina Gerfer, Sven Gebhard, Hendrik Pilatzki und Christian Remmert
Foto: Astrid Piethan


Sven Gebhard

Anzahl der Mitarbeitenden:
130

Drei wichtige Themen, weshalb Sie sich im Präsidium der IHK Köln engagieren:

  1. Eine solide Berufsausbildung für den Fachkräftenachwuchs - in meinem Unternehmen z.B. legen wir einen starken Fokus auf die duale Ausbildung und sind stolz darauf, in den letzten Jahren sehr regelmäßiger Gast bei der IHK Bestenehrung gewesen zu sein.
  2. Eine Stärkung der Regionen (Infrastruktur, Breitband, …) – diese haben ganz andere Herausforderungen als die Metropole Köln und bedürfen daher eines besonderen Fokus.
  3. Wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen für unser Kammergebiet als Industriestandort (Infrastruktur / Gewerbesteuern / Fachkräfte) – in meiner Region werden leider einige deutsche Spitzenpositionen bei Gewerbe- und Grundsteuer gehalten. Die Verkehrssituation ist optimierungsfähig und Fachkräfte sind Mangelware. An diese Themen müssen wir ran, um die Zukunft unserer Wirtschaft zu sichern.

Drei gute Gründe, weshalb Sie Unternehmer geworden sind:

Meine Karriere habe ich mit diversen internationalen Stationen im Management eines globalen Konzerns gestartet. Das war eine tolle und lehrreiche Zeit und eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Dennoch möchte ich aus folgenden Gründen das Unternehmertum im Mittelstand gegen nichts eintauschen:

  1. Freiheit – im Sinne von Gestaltungsmöglichkeiten
  2. Freiheit – im Sinne von Leben nach den eigenen Werten
  3. Freiheit – im Sinne von Umsetzungsstärke

Freiheit geht einher mit Verantwortung. Diese muss man natürlich zu übernehmen bereit sein. Die Mitglieder unseres Präsidiums und unserer Vollversammlung sind das.

Was möchten Sie in der Zusammenarbeit mit der Vollversammlung ändern?

Eine konstruktive Zusammenarbeit und die Fokussierung auf die Kernthemen stehen für mich im Vordergrund. Wir sind alle hier angetreten, weil uns unsere Wähler beauftragt haben, ihre Interessen im Rahmen der Interessen der ganzen IHK zu vertreten. Mit meiner Kandidatur für das Präsidium habe ich auch das Ziel verfolgt Brücken zu bauen. Ich appelliere an uns alle sich dafür einzusetzen, dass wir gemeinsam für fünf erfolgreiche Jahre mit einer respektablen Außenwirkung als höchstes Gremium der IHK der Region Köln antreten. Wir haben etwa ein Drittel neue Mitglieder in der VV – eine hervorragende Ausgangsbasis für eine neue, unvoreingenommene Art des Miteinanders. Die Neuen kann ich nur ermuntern, Ihre frischen Ideen in die Kammerarbeit einzubringen.

Erinnern Sie sich an Ihren ersten Kontakt mit der IHK Köln und was war Ihr spontaner Eindruck dabei?

Mein erster persönlicher Kontakt war mit Herrn Sallmann, der mich damals überzeugte, mich in der Beratenden Versammlung Oberberg zu engagieren. Dass ich zehn Jahre später deren Vorsitz übernehmen würde, haben wir damals wohl beide nicht vorausgesehen. Ich fand die Funktion der IHK damals wie heute wichtig für unsere Wirtschaft. Deshalb habe ich mich seitdem außerdem im Lenkungskreis des Netzwerk Mittelstand, im DIHK-Ausschuss Industrie und Forschung sowie in der Vollversammlung engagiert.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Standort in der Region besonders gut und was nervt Sie besonders?

Mitten im Oberbergischen Kreis gelegen haben wir eine hervorragende Lebensqualität: saubere Luft, intakte Natur und Ruhe. Das sind hervorragende Voraussetzung für den Lebensmittelpunkt von Familien und die Erholung nach der Arbeit. Wir sind ein starker Industriestandort mit vielen familiengeführten mittelständischen Unternehmen – einige davon Weltmarktführer in Ihrem Bereich.
Und wenn nicht gerade Stau ist, kommt man auch relativ schnell an die Flughäfen Köln/Bonn, Düsseldorf oder Frankfurt. Wo hat man das schon?

Wie digital sind Sie? Welches ist Ihr bevorzugtes Kommunikationsmittel und ohne welche App könnten Sie keinen Tag auskommen?

Am liebsten kommuniziere ich Face-to-Face. Das ist natürlich nicht immer möglich, und dann kommt das Handy zum Einsatz. Meine am häufigsten genutzte App ist die E-Mail – insbesondere auf Reisen. Mit unseren Kollegen in unserer chinesischen Niederlassung kommunizieren wir per Video Call.

Welche drei Hashtags beschreiben Sie am treffendsten?

  • #unabhängig
  • #weltoffen
  • #sachlich

Warum ist das Modell "Industrie- und Handelskammer" auch heute noch eine gute Idee?

Unsere ca. 150.000 Mitgliedsunternehmen haben viele Herausforderungen. Einige davon sind generisch, andere sehr individuell. Hier ist es wichtig, dass eine IHK mit Rat und Tat zur Seite steht. Die IHK repräsentiert dabei das wirtschaftliche Gesamtinteresse aller von ihr vertretenen Unternehmen. Dadurch, dass engagierte Unternehmerinnen und Unternehmer in den der Vollversammlung den Kurs bestimmen, ist die IHK immer am Puls der Zeit.

Anton Bausinger, Mike Gahn und Dr. Nicole Grünewald
Foto: Astrid Piethan


Anton Bausinger

Anzahl der Mitarbeitenden:
75

Drei wichtige Themen, weshalb Sie sich im Präsidium der IHK Köln engagieren:

  1. Damit Köln wieder zu vergleichbaren Großstädten aufschließt, vor allem in punkto Wirtschaftskraft, Infrastruktur, Stadtgestaltung und Mobilität.
  2. Damit die lokale Wirtschaft noch stärker zum Impulsgeber für die Kommunalpolitik wird und die Interessen der Wirtschaft mit großer Beharrlichkeit verfolgt.
  3. Damit sich die IHK noch intensiver auch zum Dienstleister für die Unternehmen entwickelt.


Drei gute Gründe, weshalb Sie Unternehmer/-in geworden sind:

  1. Gestaltungswille
  2. Verantwortungsbewusstsein
  3. Fortführung unseres traditionsreichen Familienunternehmens

Was möchten Sie in der Zusammenarbeit mit der Vollversammlung ändern?

  • Mehr Impulse / frische Ideen aus der Vielfalt der Mitglieder generieren.
  • Die Motivation jedes einzelnen Mitgliedes auch zum kritischen Engagement stärken.

Erinnern Sie sich an Ihren erster Kontakt mit der IHK Köln und was war Ihr spontaner Eindruck dabei?

Das ist sehr lange her und ich war damals beeindruckt von dem 60er-Jahre-Charme des IHK-Gebäudes mit dem vielen Messing und dem knarzenden Paternoster.

Was gefällt Ihnen an Köln besonders gut und was nervt Sie besonders?

  • Gut gefällt mir die Vielfalt, auch die Branchenvielfalt der Wirtschaft, und die Lebendigkeit der Stadt mit ihrer spannenden/einzigartigen Geschichte.
  • Es nervt die oft lähmende Selbstverliebtheit der Stadt, in der zwar manche Zukunftspläne entwickelt, oft aber nicht umgesetzt werden oder Stückwerk bleiben. Und vor allem nervt die desolate Verkehrsinfrastruktur, die auch Unternehmen massiv beeinträchtigt.

Wie digital sind Sie? Welches ist Ihr bevorzugtes Kommunikationsmittel und ohne welche App könnten Sie keinen Tag auskommen?

  • Mails und verschiedene Info Apps.
  • WhatsApp als Kommunikationsmittel finde ich bei disziplinierter Anwendung ein sehr hilfreiches Medium.

Welche drei Hashtags beschreiben Sie am treffendsten?

  • #unabhängigerKopf
  • #beharrlicherBrückenbauer
  • #offenfürNeues

Warum ist das Modell "Industrie- und Handelskammer" auch heute noch eine gute Idee?

  • Weil die lokale Wirtschaft eine sehr gut organisierte Interessenvertretung in der immer pluraler werdenden Stadtgesellschaft braucht – auch als Pendent zum wachsenden Engagement der Bürgerschaft.
  • Weil viele Aufgaben und Herausforderungen für Unternehmen in einer immer komplexer werdenden Welt nur gemeinsam zu bewältigen sind.
Prof. Sibylle Stürmer
Foto: Nadine Preiß

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