Blickpunkt

Schon gewusst? - Funfacts rund um Karneval und Kamelle

Karneval und Kamelle, das gehört zusammen. Die bei den Zügen geworfenen Mengen sind gewaltig - ein wichtiger Faktor für die Branche, die in Deutschland fast zwölf Milliarden Euro im Jahr umsetzt und die auch im Rheinland eine große Bedeutung hat. Hochspezialisierte IHK-Berufe gibt es in der Branche auch.

Kölner Rosenmontagszug
Im Kölner Rosenmontagszug werden jedes Jahr rund 300 Tonnen Süßigkeiten geworfen, darunter etwa 700.000 Tafeln Schokolade und 220.000 Pralinenschachteln.

Milliardenumsatz
Im Jahr 2016 wurden in Deutschland rund 3,75 Millionen Tonnen Süßwaren produziert. Dazu gehören auch Knabberartikel und Kaugummis. Gut die Hälfte ging in den Export, der Gesamtumsatz lag bei 11,75 Milliarden Euro.

Die beliebtesten Süßwaren
Der Deutschen liebste Süßigkeit ist und bleibt Schokolade. 2016 wurden davon fast 1,1 Millionen Tonnen produziert. Von sogenannten Zuckerwaren, zu denen auch Kamelle gehören, wurden 590.000 Tonnen hergestellt. Speiseeis rangiert mit 322.000 Tonnen weit dahinter.

Unternehmen in der Region
Größtes Unternehmen der Branche im Rheinland ist Haribo in Bonn, das täglich allein 100 Millionen Gummibärchen produziert. In Köln existiert seit über 80 Jahren die Firma Hitschler, die vor allem für ihre Kaubonbons bekannt ist – und die werden im Kölner Karneval besonders gerne geworfen.

Der Kamelle-Experte
Wer sein ganzes Leben den Kamelle und ihren Verwandten widmen möchte, kann den erst 2014 neu begründeten IHK-Beruf des Süßwarentechnologen erlernen. Auch eine Spezialisierung auf Kamelle (offiziell: Bonbons) ist möglich!