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Rheinspange A553: Wirtschaft braucht schnelle Entscheidung

IHK fordert Bau der nördlichen Trassenführung

Im Zusammenhang mit der Planung der „Rheinspange A 553“ spricht sich die IHK Köln weiterhin für die nördliche Trasse und den Bau einer Brücke aus. Ende Oktober hatte ein Gutachter auf dem 6. Dialogforum von Straßen.NRW die nördliche Variante als umweltfachlich für nicht tragbar bewertet, weil sogenannte FFH-Gebiete betroffen seien. Ebenso ist nach Ansicht des Gutachters der Ausbau des Godorfer Knotens in Kombination mit dem Brückenbauwerk zu aufwendig und zeitintensiv. Die Anbindung an die bereits bestehende A 553 ist nicht Teil der vorgestellten Planung. Die IHK Köln hält das für einen Fehler.

„Der Gutachter hat nur Teilstücke gesichtet, anstatt die Schließung von Lücken und das gesamte Verkehrsnetz zu betrachten. Diese Planung würde auch nicht den Festlegungen des Bundesverkehrswegeplans entsprechen“, sagt Dr. Ulrich S. Soénius, Geschäftsführer Standortpolitik der IHK Köln. „Es ist aus unserer Sicht zwingend notwendig, die A 553, die A 555 und die A 59 zu verbinden und das lässt sich eigentlich nur über Godorf realisieren.“

Die Rheinquerung ist im Bundesverkehrswegeplan das am effizientesten bewertete Verkehrsprojekt. Der Bau der A 553 bedeute für Unternehmen und ihre Beschäftigten eine erhebliche Zeitersparnis, mehr Flexibilität und eine attraktive Routenoption. Auch die Anbindung des Kölner Flughafens an das Bundesautobahnnetz könne so verbessert werden. Die IHK Köln favorisiert dabei eindeutig den Bau einer Brücke. 

Weitere Informationen zur A553 finden Sie hier.

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