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Aktuelles

Meldungen im Juli 2017

Kölner Unternehmen bei „We do digital" ausgezeichnet

Admir Kulin, m.Doc (M.) nahm die Auszeichnung von Dr. Martin Wansleben (l.), DIHK-Hauptgeschäftsführer, und Carsten Lexa, President for Germany G20 YEA, entgegen.
Foto: Jens Schicke

Die Kölner m.doc GmbH ist vom DIHK als bundesweiter Gewinner in der Kategorie Gesundheitswesen der Kampagne „We do digital" ausgezeichnet worden. CEO Admir Kulin erhielt die Auszeichnung aus den Händen von DIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Wansleben. Das Unternehmen bietet telemedizinische Lösungen an, die Lücken in der medizinischen Versorgung schließen sollen. Über eine Gesundheitsplattform von m.Doc ist im Bedarfsfall ein Arzt praktisch immer mit dabei, der wiederum Online-Zugriff auf aktuelle Befunde und andere Daten hat.

Fehlende Kita-Plätze: IHK Köln ruft Unternehmen auf, freie Flächen zu melden
Die fehlenden Betreuungsplätze für Kinder in Köln sind längst auch für Unternehmen zum Problem geworden. Die IHK Köln wirbt deshalb bei Unternehmen darum, freie Flächen für die Ansiedlung von Kitas zur Verfügung zu stellen. Christopher Meier, Geschäftsführer Aus- und Weiterbildung der IHK Köln: "Im Sinne der Fachkräftesicherung ist die Kinderbetreuung ein wesentlicher Baustein für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf." IHK-Vizepräsidentin Dr. Sandra von Möller betont: „Wichtige Fachkräfte gehen verloren, weil sie nicht Vollzeit arbeiten können oder den Wiedereinstieg nach der Familienzeit nicht hinbekommen - aufgrund fehlender Kita-Plätze.“
Auf bislang freien Flächen können möglicherweise Kinderbetreuungen nach dem vereinfachten Modell der „Großtagespflege“ eingerichtet werden. Dabei werden ausschließlich die Kinder der Beschäftigten betreut. Bedingungen sind unter anderem ausreichender Brandschutz und fünf bis sechs Quadratmeter Spielfläche pro Kind sowie ein gut zu erreichender Park oder Spielplatz. Größere Unternehmen können natürlich auch einen Betriebskindergarten einrichten.

Kölner Unternehmerpreis für Köttgen Hörakustik, Wäscherei Colonia und Just Fit
Zum zehnten Mal hat der Wirtschaftsclub Köln im Juni seinen Unternehmerpreis verliehen. Der erste Platz ging in diesem Jahr an die Köttgen Hörakustik GmbH & Co. KG. Gegründet 1951, wird das Unternehmen mit 58 Filialen heute in dritter Generation geführt. Auf den zweiten Platz schaffte es die  an Wäscherei Colonia GmbH & Co. KG, die jüngst erst in IHKplus porträtiert wurde. Das 1993 von Stephan Palmer und Andreas Agridopoulos gegründete Unternehmen hat heute auf 1.500 Quadratmetern seinen Sitz im Industriegebiet Köln-Marsdorf. Der Betrieb mit 35 Beschäftigten reinigt für die Hotellerie und den Berufsbekleidungssektor täglich rund 10.000 Kilogramm Wäsche. Den dritten Preis erhielt die Just Fit Verwaltungs GmbH & Co. KG. Gegründet 2002, betreibt der Fitnessanbieter in Nordrhein-Westfalen derzeit 22 Anlagen mit 700 Mitarbeitern.

45 neue „Geprüfte Netzmeister"

Ihre Leistungsbereitschaft hat sich für die 45 Absolventen des von der „Berufsförderungswerk des Rohrleitungsbauverbandes GmbH“ (brbv) organisierten Fortbildungslehrgangs „Geprüfter Netzmeister/Geprüfte Netzmeisterin“ ausgezahlt. Aus den Händen von Christopher Meier, Geschäftsführer Aus- und Weiterbildung der IHK Köln, und Lothar Schiffmann, Vorsitzender des Prüfungsausschusses „Netzmeister“ der IHK Köln, erhielten sie im Rahmen einer Feierstunde im Mercure Hotel Köln West ihre Meisterurkunden überreicht. Die Quote derjenigen, die die Industriemeisterprüfung bestanden haben, lag bei über 93 Prozent.

Die geprüften Netzmeister leisteten der Aufforderung von Christopher Meier von der IHK Köln Folge: „Feiern Sie ordentlich; Sie haben es sich verdient.“
Foto: Rohrleitungsbauverband

Stadtwerke Brühl feiern Jubiläum
Ihr 150-jähriges Bestehen haben die Stadtwerke Brühl Ende Juni gefeiert. Sie versorgen etwa 50.000 Menschen mit Strom, Gas, Fernwärme und Wasser und betreiben zudem das Karlsbad, den Stadtbus und einige Parkhäuser bzw. -plätze.  Das städtische Unternehmen beschäftigt heute etwa 200 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2015 einen Jahresüberschuss von rund 2,1 Millionen Euro.

Design-Standort zeigt seine Stärke

In Köln arbeiten rund 6.000 Menschen in der Designbranche, die hier jedes Jahr einen Umsatz von 1,2 Milliarden Euro erwirtschaftet. Die Szene wächst und blüht – Grund genug, diese Stärke auch mehr nach außen zu tragen. Ende 2016 fand deshalb auf Initiative der IHK Köln hin die erste Cologne Design Conference statt, bei der sich 180 Designer trafen. Mit einem eigenen unverwechselbaren Logo kann sich die Cologne Design Conference seit Juni im Bewusstsein der Öffentlichkeit verankern. Entworfen hat es der erst 25 Jahre alte Felix Rostig, der den von IHK, Stadt und KölnTourismus ausgeschriebenen Logo-Wettbewerb gewann.

RFH bietet Symposium zu Industrie 4.0 und startet neuen Studiengang
Die Rheinische Fachhochschule (RFH) veranstaltet am 6. Juli 2017 das Symposium: „Industrie 4.0 konkret“ - Innovationen, Strategien und Umsetzung für KMU“. Die Teilnehmer sollen dort alle notwendigen Informationen erhalten, um einen individuellen Digitalisierungsfahrplan für ihr Unternehmen aufzustellen. Vorgestellt werden technische, wirtschaftliche und Sicherheits-Aspekte für die digitale Transformation sowie Bausteine für eine erfolgreiche Einführung.
An ihren vier Studienorten (Geilenkirchen, Bergheim, Schleiden und Wermelskirchen) bietet die RFH die Möglichkeit zum heimatnahen Studieren. In Wermelskirchen startet zum Wintersemester der in Köln etablierte Studiengang Produktionstechnik. Er greift die beiden produktionsrelevanten Inhalte der in Köln etablierten Studiengänge „Maschinenbau“ und „Wirtschaftsingenieurwesen“ auf und kombiniert sie. Damit will die RFH passgenau für den Bedarf der Industrieunternehmen im Bergischen Land ausbilden.