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Meldungen im September 2016

Neuer Wettbewerb würdigt Engagement von rheinischen Betrieben für Beschäftigte über 55 Jahren

Speziell für Betriebe aus der Region Köln hat die Agentur Strothmann GmbH aus Bergisch Gladbach einen neuen Wettbewerb ausgerufen: Bis zum 30. September können sich noch Unternehmen von Köln bis Gummersbach, von Remscheid bis Siegburg an „Demographie FIT“ beteiligen. Der Wettbewerb richtet sich an kleine und mittelgroße Unternehmen, die ältere Mitarbeiter in ihrer Belegschaft gezielt und aktiv fördern. „FIT“ steht für die Förderung, Integration und das Training von Arbeitnehmern jenseits des 55. Lebensjahres.
Elke Strothmann, Geschäftsführende Gesellschafterin: „Wir möchten das Bewusstsein schärfen, dass der demographische Wandel für die Wirtschaft nicht nur Probleme, sondern auch Chancen bietet.“ Beispielsweise können im Rahmen des Wettbewerbs Arbeitsmodelle vorgestellt werden, die altersspezifischen Anforderungen gerecht werden. Oder Maßnahmen für eine aktive Gesundheitsförderung, die sowohl den Schutz des physischen wie des psychischen Wohlbefindens gerade älterer Arbeitnehmer berücksichtigt. Oder eine Personalpolitik, die auf altersheterogene Teams setzt und einen strukturierten Erfahrungstransfer zwischen Alt und Jung ermöglicht sowie auf Ältere zugeschnittene Beratungs- oder Trainingsangebote anbietet.

Bewerben können sich Unternehmen bis zum 30. September 2016. Das Gewinnerunternehmen wird Anfang November gekürt.

Hochdotierter Preis für lokales Marketing - Bewerbungen noch bis zum 23. September möglich
Das Kölner Unternehmen Greven Medien ruft in diesem Sommer einen neuen Award zum Thema lokales Marketing ins Leben. Mit dem „Lokalmatador“ werden kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) ausgezeichnet, die eine stringente Lokalmarketingstrategie auf digitaler Ebene verfolgen. Bewerbungen können noch bis zum 23. September unter www.ich-bin-lokalmatador.de eingereicht werden. Die Preisverleihung findet am 26. Oktober 2016 im Rahmen der Kölner Internetwoche statt. Dotiert ist der neue Award mit Sachleistungen im Wert von insgesamt 69.000 Euro. Über die Gewinner entscheidet eine fünfköpfige Jury, der unter anderem IHK-Hauptgeschäftsführer Ulf Reichardt angehört.

Kölner Start-Ups auf der dmexco
Zum dritten Mal organisiert die Initiative „Digitale Wirtschaft NRW“ (DWNRW) einen Gemeinschaftsstand für Start-ups auf der dmexco, der Leitmesse der digitalen Wirtschaft, die dieses Jahr unter dem Motto „Digital is everything – not every thing is digital“ die fortschreitende Digitalisierung abbilden will, die inzwischen nahezu jeden Bereich der Wirtschaft und des täglichen Lebens durchdringt. Am 14. und 15. September stellen in Köln junge Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen ihre neuen, innovativen Produkte und Dienstleistungen im Rahmen des DWNRW-FirstFair Programms vor. Mit dabei am DWNRW-Gemeinschaftsstand H6 D058 sind die shareDnC GmbH und die Radbonus UG, beide aus Köln. ShareDnC ist die erste deutschlandweite Online-Plattform für die Untervermietung freier Arbeitsplätze und Büroräume, bei Radbonus können Radfahrer mit einer neuen App Radbonus-Kilometer sammeln und diese in Belohnungen eines Partner-Netzwerks einlösen.

Köln wird Sitz eines regionalen Zentrums der Digitalen Wirtschaft
Im Wettbewerb zur Auswahl der regionalen Zentren für die digitale Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen konnten sich Aachen, Bonn, Düsseldorf, Köln, Münster und das Ruhrgebiet durchsetzen. Hier werden so genannte „DWNRW-Hubs“ entstehen, die das Land insgesamt mit bis zu 12,5 Millionen Euro fördert.
Das Kölner Konzept überzeugte die Jury insbesondere durch Ideen zur Sensibilisierung des Mittelstandes für Fragen der Digitalisierung. So sollen Unternehmen einen digitalen Rütteltest durchlaufen können, um Schwachstellen und Chancen zu ermitteln. Positiv werteten die Experten auch die umfassende Unterstützung der Bewerbung durch mehr als 100 Unternehmen und Organisationen. Sie unterstreiche die bedeutende Rolle Kölns unter den Gründer-Standorten in NRW.
Minister Garrelt Duin betonte, wie wichtig die enge Zusammenarbeit zwischen der klassischen Industrie und den innovativen Startups ist. „Der Digital-Hub in Köln ist ein Schlüssel dazu: Hier können sich Partner finden und gemeinsam digitale Geschäftsmodelle entwickeln“, so Duin.
Partner des Digital Hub Cologne sind die Stadt Köln, die Universität zu Köln und die Industrie- und Handelskammer zu Köln. Geschäftsführer wird Mathias Härchen, bis zu seinem Wechsel bei der IHK Köln Leiter der Unternehmensförderung.

Fünf aus 15: Unternehmen aus dem IHK-Bezirk auf der Lünendonk-Liste
Im Geschäftsjahr 2015 haben die 15 führenden Industrieservice-Unternehmen (IS) in Deutschland ihren Umsatz um durchschnittlich 2,7 Prozent gesteigert, die Stimmung im Markt hat sich ebenfalls verbessert. So das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Marktforschungsunternehmen Lünendonk.
Unter den Top 15 der Lündendonk-Liste, die begleitend zur Umfrage erscheint und in der die – gemessen am Inlandsumsatz – größten Anbieter im Industrieservice-Segment gelistet werden, sind gleich fünf Unternehmen aus dem Bezirk der IHK Köln, davon vier aus dem Rhein-Erft-Kreis: Auf Platz zwei der Liste findet sich die Remondis Maintenance & Services GmbH aus Köln, die mit den beiden Teilgesellschaften Buchen und Xervon einen Umsatz von rund 700,0 Millionen Euro erzielte. Ebenfalls zum wiederholten Male gelistet: Das Hürther Unternehmen InfraServ Knapsack, bei dem sich die Expansionsstrategie über den Industriepark hinaus positiv auswirkte – das Unternehmen gewann über neue Standorte zusätzliche Kunden. Zu den umsatzstärksten Industrieservice-Unternehmen in Deutschland gehören zudem die Weber Unternehmensgruppe aus Pulheim, die Firma Kiel Industrial Services AG aus Wesseling und die GMR-Gesellschaft für Montage und Regeltechnik mbH, Teil der Griesemann-Gruppe und ebenfalls in Wesseling ansässig.

Gira Giersiepen investiert am Standort Radevormwald
Die Gira Giersiepen GmbH & Co. KG investiert einen hohen zweistelligen Millionenbetrag und baut im Gewerbegebiet Mermbach in Radevormwald auf einem 63.000 Quadratmeter großen Grundstück einen rund 30.000 Quadratmeter großen zweigeschossigen Bau. Nach Fertigstellung im zweiten Quartal 2018 sollen dort zwischen 500 und 550 Mitarbeiter tätig sein. Die Industriegebäude werden Fertigung, Büros, Lager und Versand beherbergen.
Nach Unternehmensangaben zählt der Neubau zu den wichtigsten und größten Investitionsvorhaben in der 111-jährigen Gira Geschichte. Gira, 1905 von Gustav und Richard Giersiepen in Wuppertal gegründet, hat seinen Sitz seit 1910 in Radevormwald. 1980 erfolgte der Umzug aus der Weststraße in die Dahlienstraße im Gewerbegebiet Mermbach. Dort hat das Familienunternehmen, dessen Produkte und Lösungen heute in 40 Ländern zum Einsatz kommen, seinen Standort 1990, 1994 und 2002 erweitert.

IHK-Umfrage: Wirtschaftsstandort bekommt eine „Drei plus“
Jedes Jahr befragt die IHK Köln die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) des IHK-Bezirkes wie sie ihren Standort und damit die Region bewerten. In diesem Jahr gab es im Schnitt die Schulnote 2,8. Damit ist die Bewertung gegenüber der Vorjahresumfrage, die mit einer 2,5 endete, leicht gesunken. Insgesamt sind die größten Herausforderungen und Belastungen für die Unternehmen dieselben geblieben: Hohe Kosten für Energie, hohe Gewerbesteuern , schlechter Zustand der kommunalen Straßen, mangelnde Breitband-Ausstattung und teils nicht zufriedenstellende Qualifikation von Bewerbern für Arbeitsplätze und Ausbildungsstellen sind hier die wesentlichen Faktoren.
Überwiegend positiv sehen die KMU derweil die Erreichbarkeit am Standort, die Nähe zu Kunden und Geschäftspartnern, das Schul- und Weiterbildungsangebot und die Attraktivität für Arbeitskräfte von außerhalb. Als durchaus angemessen empfindet ein Großteil der Unternehmen die Lohnkosten sowie die Gebühren für Müll und (Ab-)Wasser.
Die komplette Analyse mit detaillierten Ergebnissen zu den einzelnen Themen, auch aufgeschlüsselt nach Teilregionen, finden Sie unter www.ihk-koeln.de/54198.

Vernetzt: Erste Online-Vermarkter für regionale Familienportale
Die Kölner Agentur Vernetzt, neu gegründet durch den Känguru Colonia Verlag GmbH, bündelt 17 Familienportale an über 30 Standorten in ganz Deutschland. Durch gemeinsame Vermarktung will VERNETZT für überregional ausgerichtete Kampagnen mit der Zielgruppe „Familien“ digitale Werbeflächen vom Standardbanner über Content-Marketing bis zu Newsletter-Anzeigen anbieten. Die Familienportale sind Webseiten regionaler Familienstadtmagazine wie KÄNGURU in KölnBonn.

Neues Leben in alten Hallen
Studierende der TH Köln haben im Rahmen des Projektes dre:RAUM Wohnmodule für ausgediente Industriehallen entwickelt, die eine neue, nachhaltige und soziale Form des Zusammenlebens ermöglichen. Der erste Prototyp des interdisziplinären Projekts entsteht in der Kolbhalle in Köln-Ehrenfeld.
Studierende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus fünf Fakultäten der TH Köln sind an dre:RAUM beteiligt. Ziel ist es, eine Alternative zu den bislang üblichen Wohnformen zu entwickeln, die als recht energieintensiv gelten. So soll über Zusammenleben verschiedener Generationen in einer Gemeinschaft nachgedacht werden, über große Wohngemeinschaften, in denen die Bäder und die Küche geteilt werden, aber auch über Familienwohnungen, kleine WG’s und Single-Wohnungen. Die entwickelten Wandmodule sind mit einfachen Steckverbindungen versehen und leicht miteinander kombinierbar. Das Modell ist daher flexibel und in einer Vielzahl von ausgedienten Industriehallen realisierbar. Geplant sind dabei Bereiche für Wohnen und für Arbeiten in einer Halle. Durch die modulare Bauweise können sich die Bewohner an der individuellen Gestaltung ihrer Halle beteiligen

Maschinenbau: Produktinnovation aus Gummersbach
Das Gummersbacher Maschinenbauunternehmen Schroeder Valves GmbH & Co. KG, spezialisiert auf Ventile für Pumpenschutzarmaturen, die in Raffinerien und Kraftwerken, in der Chemieindustrie, im Offshore-Bereich sowie bei der Produktion erneuerbarer Energien eingesetzt werden, hat eine neue Variante eines Freilaufrückschlag-Ventils entwickelt. Bislang hat Schroeder Valves vor allem Ventile produziert, die als Einzelstücke produziert wurden und sehr exakt auf die Anforderungen des jeweiligen Kunden eingestellt waren. Diese sogenannten „Freilauf-Rückschlagventile“ schützen die Pumpen, in dem sie eine für die jeweilige Pumpe notwendige Mindestmenge sicher stellen – notwendig, damit die riesigen Pumpen nicht trocken laufen und dadurch zerstört werden.
Das neue Ventil, das im November vorgestellt wird, soll als Serienprodukt dort eingesetzt werden, wo die exakte Abstimmung auf einen eng tolerierten Mindestmengenbereich nicht erforderlich ist. Den weltweiten Vertrieb der als „SmartLine“ laufenden Serien-Ventile übernimmt die neu gegründete Tochterfirma schroeder inno trade GmbH.

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