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Schülerinnen und Schüler in der Berufsfelderkundung bei Unternehmen: Ein Weg, um frühzeitig künftige Fachkräfte zu finden. Foto: Fotolia_Gina-Sanders
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Frühzeitig Nachwuchskräfte finden

Keine unnötigen Warteschleifen, keine verzweifelte Suche mehr nach dem richtigen Beruf, weniger Ausbildungsabbrüche aufgrund falscher Entscheidungen. Das sind die Ziele der NRW-Initiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA). Jugendliche sollen schon während ihrer Schulzeit so gute Orientierung erhalten, dass sie möglichst direkt die richtige Wahl treffen. Ein wesentlicher Baustein in diesem Programm sind die Berufsfelderkundungen, die Unternehmen anbieten können. Im Kammerbezirk der IHK Köln stehen in diesem Jahr stehen noch einige Termine dafür zur Verfügung.

Das Projekt ist nicht nur eine Orientierungshilfe für Jugendliche, die an insgesamt drei Schultagen für jeweils sechs Stunden berufliche Praxis kennenlernen, sondern auch eine Chance für die Unternehmen, frühzeitig geeignete Nachwuchskräfte zu finden. „Diese Gelegenheit sollten die Betriebe sich nicht entgehen lassen“, sagt Christopher Meier, Geschäftsführer Aus- und Weiterbildung der IHK Köln. In einer FAQ-Rubrik beantwortet die IHK Köln alle wichtigen Fragen. Außerdem finden Sie dort die Links zu den regionalen Datenbanken jeweils für Köln, Leverkusen, den Rheinisch-Bergischen, den Oberbergischen und den Rhein-Erft-Kreis, in denen auch die für 2019 noch verfügbaren Termine angegeben sind.

Wichtig ist, dass die Schülerinnen und Schüler nicht bloß als Zuschauer dabei sind, sondern möglichst aktiv eingebunden werden sollen. Neben Gesprächen mit Fach- und Führungskräften und Auszubildenden und praxisnahen Erläuterungen zu den verschiedenen Tätigkeiten soll – je nach den Möglichkeiten des Betriebes – beispielsweise die Assistenz bei Experimenten im Labor möglich sein.

Im Schuljahr 2017/2018 waren mit 2.123 Schulen alle öffentlichen Schulen und eine Reihe freiwillig teilnehmender Privatschulen an KAoA beteiligt. Insgesamt wurden damit etwa 87 Prozent der ungefähr 461.000 Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 8 bis 10 erreicht.





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