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Das Foto von Karl Hugo Schmölz zeigt den Dom mit der zerstörten Hohenzollernbrücke. Foto: Rheinisches Bildarchiv Köln
Leben

Fotografien für Köln und die Welt

Das Rheinische Bildarchiv (RBA) der Stadt Köln wird in diesem Jahr 90 Jahre alt und feiert sein Jubiläum mit der Ausstellung „Fotografien für Köln und die Welt“. Vom 10. bis 22. November 2016 zeichnet die Ausstellung die Entwicklung der eigenen Einrichtung sowie den Wandel in der Sachfotografie von Kunst- und Sammlungsobjekten nach und gibt Einblicke in ausgewählte Fotografenbestände.

Aus den Fotografenbeständen werden herausragende Aufnahmen gezeigt, darunter eine Auswahl aus der Serie „Köln 5 Uhr 30“ von Chargesheimer in Gegenüberstellung von Fotobuch und Negativen, Porträt- und Heimatfotografie des Eifelfotografen Heinrich Pieroth, Porträts der Kölner Prominenz von Peter H. Fürst, Jazzer-Porträts von Chargesheimer und Spontanporträts des langjährigen Werbeleiters der Kölnmesse Jürgen Dieter von der Heyde.

Das Rheinische Bildarchiv ist seit 1926 eine Dienststelle der Stadt Köln. Gründungsanlass war die „Jahrtausendausstellung der Rheinlande“, die neben den wichtigsten Kunstwerken auch eine moderne Leistungsschau der rheinischen Industrie, der Infrastruktur und des Gewerbes zeigte. Der Grundstock der Fotosammlung waren die mehr als 6.000 Fotografien, die auf der Jahrtausendausstellung die kulturelle Bedeutung ebenso wie die wirtschaftliche Kraft der Region veranschaulichten. Mit der Absicht, die wertvollen und empfindlichen Glasnegative der Ausstellung und ältere Fotobestände anderer städtischer Einrichtungen fachgerecht zu bewahren, wurde das Bildarchiv begründet. Bis heute ist der Bestand auf etwa 5,4 Millionen Aufnahmen gewachsen.

Die Ausstellung wird vom 10. bis 22. November 2016 im Kunsthaus Rhenania, Bayenstr. 28, Köln-Altstadt/Süd, zu sehen sein. Der Eintritt ist frei. Zur Ausstellung erscheint eine Archivbox mit 20 Fotografien im Digitaldruck auf Einzelblättern und einer erläuternden Broschüre.

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