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Gudrun Grosse (links) und Michaela Grau. Foto: Aliki Monika Panousi
Porträt

Erfahrung und ein großes Netzwerk

Asien-Pazifik-Team der IHK Köln bietet Rat und Information vor allem zu China.

Text: Werner Grosch

China, China und dann lange nichts. Das Asien-Pazifik-Team der IHK Köln betreut zwar den gesamten asiatisch-pazifischen Raum, den Nahen und Mittleren Osten sowie Nordafrika, aber das Reich der Mitte spielt in der täglichen Arbeit die größte Rolle. Das liegt natürlich an Chinas Bedeutung als wichtigster Handelspartner Deutschlands, aber auch daran, dass es eines der Schwerpunktländer ist, für die die IHK Köln innerhalb der Arbeitsteilung der NRW-IHKs den Unternehmen besondere Expertise bietet. Und die bündelt sich zunächst mal in einer Person: Gudrun Grosse, die Chinesisch, Japanisch und Volkswirtschaft studierte, mehrere Jahre in China lebte und seit 1992 bei der IHK Köln für Asien-Pazifik zuständig ist. Seit Mai dieses Jahres neu im Team ist Michaela Grau, die künftig Seminare und sonstige Veranstaltungen organisieren, Projekte betreuen, sich um Newsletter, Internetartikel und vieles mehr kümmern wird.

Dass der Asien-Pazifik-Raum für die hiesige Wirtschaft beständig an Bedeutung gewinnt, zeigt nicht zuletzt das Freihandelsabkommen mit Vietnam, das gerade erst ratifiziert wurde. Die ständige Veränderung der Märkte spiegelt sich in der Vielfalt der Themen, denen sich Grosse und Grau widmen. „In der Regel sind es ganz konkrete Fragen etwa zu Zoll, Einkauf, Firmengründung in dem Land, Schutz des geistigen Eigentums, Warenmängeln, Besteuerung von Dienstleistungen für Kunden in China“, berichtet Gudrun Grosse. In den vergangenen Monaten hingen viele Anfragen natürlich auch mit Corona zusammen: Kann man wieder nach China reisen, wie lassen sich Kontakte aufbauen? Worauf ist beim Import von Schutzmasken aus China zu achten? Fragen, für die das IHK-Team nicht nur langjährige Erfahrung, sondern auch ein großes Netzwerk nutzt. Dazu gehören Organisationen in Deutschland und in Asien, zum Beispiel die Deutschen Auslandshandelskammern, die Europäische Handelskammer in China und die Chinesische Handelskammer in Deutschland.

Informationsquellen ausschöpfen
In gewöhnlichen Jahren bietet die IHK Köln im Bereich Asien-Pazifik regelmäßig Unternehmer-Round-Table in Form von Präsenzveranstaltungen an, zu Spezialthemen wie E-Commerce oder Verhandeln mit asiatischen Partnern. In Kooperation mit dem NRW-Wirtschaftsministerium und NRW. International organisiert die IHK Köln außerdem Unternehmerreisen, zum Beispiel für Start-ups. Auch Delegationen aus China werden häufig empfangen und über Geschäftsmöglichkeiten in der Region beraten. In der Corona-Zeit beschränkt sich das Angebot naturgemäß auf digitale Alternativen. Grundsätzlich empfiehlt Gudrun Grosse allen Unternehmen, die sich für ein Engagement in Asien, dem Nahen und Mittleren Osten oder Nordafrika interessieren, eines ganz nachdrücklich: „Machen Sie sich nicht blind auf den Weg, sondern schöpfen Sie zuvor alle Informationsquellen aus.“ Für den Einstieg eignen sich beispielsweise die Basisinformationen auf der IHK-Website, und für weitere Fragen steht das Asien-Pazifik-Team der IHK Köln zur Verfügung.

Team:
Gudrun Grosse und Michaela Grau

Kontakt:
Gudrun Grosse,
Tel. 0221 1640-1561,
gudrun.grosse@koeln.ihk.de

Basisinformationen zu den Ländern über www.ihk-koeln.de/10102

China-Telegramm auf www.ihk-koeln.de/921

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