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Die Übergabe: Regierungspräsidentin Gisela Walsken mit den IHK-Hauptgeschäftsführern Dr. Hubertus Hille (l., Bonn/Rein-Sieg), Michael F. Bayer (Aachen, 2.v.r.) und Ulf Reichardt (Köln, r.) sowie dem Regionalratsvorsitzenden Rainer Deppe (2.v.l) Foto: Olaf -Wull Nickel
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IHKs geben Stellungnahme zum Regionalplan ab

Die Industrie- und Handelskammern (IHK) aus Aachen, Bonn/Rhein-Sieg und Köln haben in einem gemeinsamen Fachbeitrag der Wirtschaft zum Regionalplan im Regierungsbezirk Köln die Belange der Unternehmen zusammengetragen und Regierungspräsidentin Gisela Walsken vorgelegt. „Der Regierungsbezirk Köln als Herz der Metropolregion Rheinland ist ein wachsender Wirtschafts- und Lebensraum“, betonte Kölns IHK-Hauptgeschäftsführer Ulf C. Reichardt: „Wir brauchen ausreichend Industrie- und Gewerbeflächen ebenso wie Siedlungsflächen und gute Verkehrsanbindungen, damit sich die  Wirtschaft entwickeln kann. Auch eine sichere und störungsfreie Energieversorgung ist notwendig.“

Bei der Ausweisung von Standorten für die Wirtschaft im  Regionalplan sei zum Beispiel den regionalen Gewerbe- und Industrieflächenkonzepten, wie sie im Oberbergischen Kreis, Rhein-Erft-Kreis und Rheinisch-Bergischen Kreis erstellt wurden, Rechnung  zu tragen. Ebenso wichtig ist ein Bekenntnis zum Trennungsgrundsatz, um Konflikte zwischen Industrie- und Gewerbegebieten und heranrückenden Wohnnutzungen zu lösen. Als ein für die gesamte Wirtschaftsregion Köln/Bonn bedeutendes Projekt müsse der Bau einer neuen Rheinbrücke im Kölner Süden im Regionalplan Berücksichtigung finden.

Im Zuge der Überarbeitung des Regionalplans durch die Kölner Bezirksregierung werden die drei räumliche Teilabschnitte – die Regionen Köln, Aachen und Bonn/Rhein-Sieg – in einem Planwerk zusammengefasst. Mit der Neuaufstellung des Regionalplans sollen die Weichen für die wirtschaftliche Entwicklung der Region bis in die 2030er Jahre gestellt werden: Der Regionalplan setzt den Rahmen für die kommunale Bauleitplanung, bestimmt die Spielräume für unternehmerische Aktivitäten und ist somit für die Planungssicherheit der Wirtschaft von hoher Bedeutung.

Die Industrie- und Handelskammern wollen die weitere Planungsphase in enger Abstimmung mit den Kommunen der jeweiligen IHKs intensiv begleiten. Im Interesse der Regionalentwicklung setzen sich die Kammern dafür ein, dass der Planungsprozess vor dem Ablauf der Legislaturperiode des Regionalrats im Jahr 2018 zum Abschluss gebracht wird.

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