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Aktuelles

Meldungen im November 2016

Foto: Axa

Stressfrei Parken in der Stadt
Eine Chipkarte und eine App wollen das Parken in deutschen Städten revolutionieren: Der Versicherer AXA und das Kölner Startup evopark GmbH bieten das Parksystem „cleverPARKEN“ ab sofort bundesweit an. Auch Nutzer, die nicht bei AXA versichert sind, können den digitalen Parkservice nutzen. Mit cleverPARKEN finden Autofahrer freie Parkplätze in der Innenstadt, können ohne Ticket in Parkhäuser ein- und ausfahren und bargeldlos bezahlen. Seit Herbst 2015 haben mehr als 600 AXA Kfz-Versicherte den Parkservice in Düsseldorf genutzt. Nach positivem Feedback wird das Angebot jetzt deutschlandweit in Großstädten wie Köln, Stuttgart und Leipzig sowie in mittelgroßen Städten wie Gelsenkirchen, Koblenz und Schweinfurt verfügbar. Insgesamt stehen den Nutzern bereits mehr als 17.000 Stellplätze in 19 Städten zur Verfügung – Tendenz steigend.
Der Dienst von cleverPARKEN umfasst eine Parkkarte und eine App. Die cleverPARKEN-Karte ist ausgestattet mit einem RFID-Chip. Einmal auf dem Armaturenbrett des Autos abgelegt, sorgt die Karte dafür, dass sich die Schranken der teilnehmenden Parkhäuser automatisch öffnen. Die Parkzeit wird digital registriert. Die Parkgebühren zahlen die Nutzer am Monatsende. Durch Echtzeitdaten findet die App freie Stellplätze in den teilnehmenden Parkhäusern. Auf Wunsch navigiert sie die Autofahrer direkt zum Parkhaus. Auch die Öffnungszeiten und Preise weist die App aus. Sowohl die App als auch die Karte sind kostenfrei nutzbar. Zusätzlich können die Nutzer Parkgebühren sparen. Denn wird bei einem der Einzelhandelspartner von evopark eingekauft, gibt es eine Gutschrift auf das Parkguthaben.
Für cleverPARKEN kooperiert das Team der AXA Versicherung mit dem Kölner Startup evopark. Evopark arbeitet als Anbieter von digitalen Parkservices mit mehreren Parkhausbetreibern zusammen. Seit einigen Monaten ist die Porsche Digital GmbH als Investor bei evopark an Bord. Mehr über evopark in einem IHKplus-Porträt.

Familienunternehmen bekommt eine neue Heimat 
Das familiengeführte Traditionsunternehmen für Fleisch- und Wurstwaren Hardy Remagen GmbH & Co. KG wird an den Kölner Familiengroßbetrieb Wurstspezialitäten Wolfgang Weil & Sohn GmbH verkauft, das unter anderem zum größten Lieferanten des Handelshofs zählt. Hardy Remagen sowie das Tochterunternehmen Farmhaus werden als eigenständige Marken unter dem Dach von Wolfgang Weil & Sohn weiter bestehen. Alle 300 Arbeitsplätze bei Hardy Remagen sowie bei Farmhaus bleiben unberührt. Frank Remagen, Geschäftsführender Gesellschafter, führte den Betrieb mit Sitz in Hürth bereits in der neunten Generation und wird nun den Übergangsprozess ein Jahr lang aktiv begleiten.

Werbung und Kommunikation für Werkstätten für Menschen mit Behinderung
Werkstätten für Menschen mit Behinderung müssen einen enormen Spagat hinlegen: zum einen müssen sie Menschen mit Behinderung in die Arbeitswelt integrieren, zum anderen müssen sie sich – genauso wie andere Industriebetriebe – dem Wettbewerb stellen, um ihre Dienstleistungen und Produktionsleistungen an den Mann zu bringen. Die Kölner Agentur Leven betreut solche Werkstatt-Unternehmen werblich und kommunikativ. Die Marke „Werkstatt“ steht dabei im Fokus. Ein Beispiel ist die jüngst fertig gestellte neue Multizielgruppen-Website für die REHA Betriebe Erftland.

22Connect AG für "Talents Connect" ausgezeichnet
Auf der Messe "Zukunft Personal" wurde die Kölner 22Connect AG mit dem HR Innovation Award in der Kategorie "Dienstleistungen und Recruiting" ausgezeichnet. Den Preis gab es für die Plattform „Talents Connect“: Mit aktuell mehr als 125.000 Nutzern ist Talent Connect die größte Matching-Plattform für Berufseinsteiger und Young Professionals in Deutschland. Auch mit dieser Anwendung können Bewerber umständliche Bewerbungsprozesse vermeiden, die Passung von Talent und Unternehmen hängt aber stärker von den Vorlieben der Bewerber ab: Die Young Professionals können in dem Portal Hinweise zu ihren Wünschen an den Arbeitsplatz machen und so einen Job finden, der zu ihrer Persönlichkeit passt – je nachdem ob sie sich eher als Führungskräfte, Teamplayer, Querdenker oder Netzwerker sehen.

Land investiert 2,5 Milliarden Euro im Kölner Hochschulbereich
Insgesamt mehr als 2,5 Milliarden Euro investiert das Land zwischen 2010 und 2020 am Wissenschaftsstandort Köln. Die Gelder fließen an Universität, Universitätsklinik, Technische Hochschule, Deutsche Sporthochschule, Hochschule für Musik und Tanz und Studierendenwerk. Finanziert werden unter anderem Bauvorhaben der Universität zu Köln, der Teilneubau am Campus Deutz der TH Köln oder auch Projekte wie der Exzellenzcluster CECAD zur Erforschung von Alterungsprozessen oder Bauprojekte wie der Ersatzneubau des Ingenieurwissenschaftlichen Zentrums IWZ.

Seit 15 Jahren Fachplanung für Arztpraxen 
Als Spezialist für die Planung von Praxen hat sich  die pd raumplan GmbH in den vergangenen 15 Jahren in Köln etabliert. Das Planungsbüro mit Fachpartner-Netzwerk legt den Schwerpunkt auf Interior-Design für Arztpraxen mit ganzheitlichen Gestaltungskonzepten. Im vergangenen Jahr ist das Planungsbüro ins Mülheimer Carlswerk umgezogen, wo sich zusätzlich ein ansprechender Showroom realisieren lies. 

Sand im Getriebe? - Konjunkturumfrage der IHK Köln
Zum Herbst 2016 befinden sich die Wirtschaftsunternehmen in Köln und der Region weiterhin in guter Form - das zeigen die Ergebnisse der aktuellen Konjunkturumfrage der IHK Köln, bei der rund 800 Unternehmen Auskunft zur aktuellen Lage und den Erwartungen gegeben haben. Die Lagebewertung der Unternehmen ist im Vergleich zum Frühjahr etwas gesunken, befindet sich im langjährigen Vergleich aber immer noch auf gutem Niveau. Die Erwartungen der Unternehmen waren vor gut einem Monat jedoch noch deutlich schlechter, als dies in aktuellen bundesweiten Trends dargestellt wird. Hierzu dürfte vor allem die abgeschwächte Exportdynamik beigetragen haben. Bei den Auftragseingängen und der Kapazitätsauslastung der Industrie besteht noch Luft nach oben.
In der gesamten Region ist der IHK-Konjunkturklimaindikator, der Lage und Erwartungen zusammenfasst, um 7,2 Punkte gegenüber der Frühjahrsumfrage gefallen. Mit insgesamt 118,5 Punkten liegt er weiterhin klar über dem langjährigen Durchschnitt von 111,3 Punkten. Hinsichtlich der Geschäftsentwicklung in den kommenden zwölf Monaten überwiegt Skepsis. Vor allem die Auslandsnachfrage und der Fachkräftemangel rücken wieder in den Fokus der Unternehmen. Ohne nennenswerte Dynamik bleibt die Investitionsbereitschaft der Betriebe. Die Exporterwartungen sind gesunken, dazu trägt das BREXIT-Votum bei. Allerdings zeigen die Unternehmen eine höhere  Bereitschaft, den Mitarbeiterstamm aufzubauen.
Trotz der momentan guten Prognosen der bundesweiten Konjunkturumfragen war im August die Stimmung im gesamten IHK-Bezirk Köln etwas gesunken. Rund 40 Prozent der Unternehmen bewerten ihre Lage als gut. Besonders zufrieden sind das Baugewerbe, die Immobilienwirtschaft, Gesundheitswirtschaft, Informationswirtschaft, Versicherungswirtschaft sowie die Werbe- und Marketingbranche. Gesunken ist die Stimmung im produktionsorientierten Großhandel, im Einzelhandel, in der Gummiindustrie und Kunststoffwarenbranche, in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie sowie in der chemischen und pharmazeutischen Industrie. Als schlecht bezeichnen jedoch nur 7,9 Prozent der befragten Unternehmen ihre Lage. Im Frühjahr waren es mit 8,5 Prozent ungefähr gleich viele.
Ausführliche Ergebnisse und weitere Konjunkturdaten finden Sie hier.

Wirtschaftsjunioren Köln gewinnen 2 Bundespreise
Auf der Bundeskonferenz der Wirtschaftsjunioren Deutschland in Konstanz haben die Wirtschaftsjunioren Köln im September gleich zwei Würdigungen ihrer Arbeit erfahren. Im feierlichen Rahmen, der „Awards Ceremony“, konnten die Junioren zwei von acht begehrten Bundeswettbewerbspreisen entgegennehmen: In der Kategorie "Innovativ und ressourcenbewusst handeln" überzeugten sie mit dem WIKI als Wissensmanagementtool. Für die Idee und Umsetzung eines „Welcome Teams“ als gezielte Maßnahme, neue Interessenten schnell und effektiv in den Kreis aufzunehmen, durften sie sich über eine Auszeichnung in der Kategorie „Mitgliedergewinnung“ freuen. Über 1.000 Wirtschaftsjunioren aus ganz Deutschland sowie internationale Gäste vom Weltverband JCI (Junior Chamber International) verfolgten die Übergabe der mit 500 Euro dotierten Preise. Die WJD-Bundespreise gibt es seit 1988. Der Tenor: Ob auf lokaler, nationaler oder internationaler Ebene - außergewöhnliches Engagement verdient öffentliche Ehrung.

Leinen los! Mit neuen Ideen in die Zukunft
Nachdem der wirtschaftliche Übergang der Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschiffahrt AG (KD) an die KD River Invest GmbH erfolgt ist, präsentierte das Unternehmen jetzt zukünftige Pläne und Strategien für die KD: Der Standort Köln soll deutlich gestärkt werden. Ein Ausbau des Hafens als zentrales Kompetenzzentrum ist dabei eine der konkreten Ideen. Die hinter der KD River Invest GmbH stehende River Advice AG aus Basel betreibt derzeit 45 Flusskreuzfahrtschiffe für rund 20 Reiseveranstalter. Insbesondere bei den Themen Ausbildung, Technik, Einkauf sowie Landebrücken-Management biete sich eine enge Zusammenarbeit mit der KD Cruise an, die unter dem Konzerndach der KD AG derzeit 34 Kabinenschiffe betreut. Hieraus sollen sich auch positive Effekte für das Kerngeschäft der KD, die Tagesausflugsschifffahrt, ergeben. Nachgedacht wird über eine noch größere Angebotspalette, ein Ausbau des Eventgeschäftes und auch Schiffsneubauten. Für eine schnelle und erfolgreiche Umsetzung der Pläne wird der neue Eigentümer die KD AG von der Börse nehmen, da die Börsennotierung mit einem erheblichen Aufwand verbunden sei, der für ein mittelständisches Unternehmen wie die KD nicht zu rechtfertigen sei.
Ab 24. November startet das Adventsprogramm der KD in den Städten Köln, Düsseldorf, Frankfurt sowie am Mittelrhein.

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