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Aktuelles

Meldungen im April 2016

Kompakt B. veranstaltet für NRW
Die Kölner Veranstaltungsagentur Kompakt B. plant und begleitet in diesem Jahr die logistischen Leistungen für alle Veranstaltungen der NRW-Landesregierung. Die beiden Geschäftsführer Ben Pleitgen und Sebastian Schulmeister und ihr Team zeichneten bereits 2012 bei der Organisation des Klassik-Sommerkonzerts der Landesregierung und 2014 für Teile des NRW-Tags in Bielefeld verantwortlich. 2015 lagen in ihren Händen die technische
Leitung und die sicherheitstechnische Organisation der Live-Übertragung der Trauerfeier zum Germanwings-Absturz auf dem Bahnhofsplatz am Kölner Dom.

Nachhaltige Spitzenleistungen gesucht
Unternehmen stellen sich tagtäglich den Herausforderungen der Zukunft. Wenn sie dies auch noch nachhaltig für Gesellschaft und Wirtschaft
tun, dann können sie beim Wettbewerb um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2016 teilnehmen. Ausgezeichnet werden Betriebe mit vorbildlichen
Geschäftsmodellen und den besten Ideen, die den Wandel zu nachhaltigem Leben und Wirtschaften möglich machen. Die Auszeichnung wird in drei
Größenklassen vergeben. Hinzu kommen Sonderpreise für „Ressourceneffizienz” und für „Deutschlands nachhaltigste Marke“. Infos und Online-Bewerbung bis zum 22. April 2016 bei der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis.

BPW unter den Top 30 in Deutschland
Zum dritten Mal hat es die BPW Bergische Achsen KG aus Wiehl unter die Top 30 der deutschen Mittelständler mit den stärksten Marken geschafft. Für die Hidden-Champions-Studie wurden 285 Experten aus Branchen und Fachverbänden, Instituten, Vereinen und der Fachpresse befragt. Die Rangliste wird seit 2011 alle zwei Jahre für die „Wirtschaftswoche“ erstellt und ergibt sich aus der Performance der Marke und dem wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens. Weltweit beschäftigt die BPW Gruppe mehr als 5.800 Mitarbeiter. Der konsolidierte Jahresumsatz 2014 lag bei 1,2 Milliarden Euro.

Martinswerk unter neuer Regie
Das US-Familienunternehmen J.M. Huber Corporation ist neuer Eigentümer der Bergheimer Martinswerk GmbH. Das Werk ist nun
Teil der Sparte Fire Retardant Additive, also Flammschutzmittel, von Huber Engineered Materials. Huber setzt jährlich rund zwei
Milliarden Dollar um, mit dem Martinswerk kommen 200 Millionen Euro hinzu. Innerhalb der Huber Corporation wird das Bergheimer
Unternehmen mit aktuell knapp 500 Beschäftigten die Gesamtverantwortung für das Europageschäft übernehmen.

Industrieakzeptanz, Infrastruktur und Fachkräftesicherung
Mehr von sich hören lassen – das werden die Mitglieder der Beratenden Versammlung Rhein-Berg der IHK Köln. Die Vertreter der Wirtschaft im Rheinisch-Bergischen Kreis beziehen künftig bei mittelstandsrelevanten Themen öfter und deutlicher Position, vor allem bei den Themen „Industrieakzeptanz“, „Infrastruktur und deren Sicherung und Ausbau sowie Gewerbeflächenentwicklung“, „Fachkräftesicherung“ und „Integration von Flüchtlingen in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt“. Zum Thema Infrastruktur stellten die Mitglieder der Beratenden Versammlung direkt eine einfache Forderung: Ausbau! Und das gelte, so die Unternehmen, sowohl für den Personen- und Wirtschaftsverkehr wie auch für den Datenverkehr. Denn immer noch ist die Breitbandversorgung im Kreis lückenhaft. Beim Thema Industrieakzeptanz will sich das Gremium dafür einsetzen, dass
die Industrie stärker als Motor der Wirtschaft und Garant für Wachstum und Wohlstand wahrgenommen wird. Gleichzeitig wollen die Industrie- Unternehmen in Rhein-Berg ihre Rolle als bedeutende Arbeitgeber und starke Ausbilder deutlich machen.

Nutzungskonflikte zwischen Wohn- und Gewerbefläche verhindern
Knappes Angebot, große Nachfrage, statt Besserung eher Verschlechterung in Sicht: So sieht es in Brühl mit den Flächen für Gewerbe und Industrie aus. Politik und Verwaltung diskutieren, eine Fläche westlich der Brühler Bergerstraße in Wohnfläche umzuwandeln. Eine Idee, die von den Unternehmen im Wirtschaftsgremium Brühl kritisiert wird, da dies zu Einschränkungen für die ansässigen Unternehmen führen würde. Bislang sieht der vom Rat der Stadt Brühl diskutierte Rahmenplan Brühl-Ost vor, die Fläche für „nicht störende gewerbliche Nutzung“ zu reservieren und so auch einen Puffer zu den bestehenden Wohngebieten zu schaffen. Das Wirtschaftsgremium fordert die Stadt auf, daran festzuhalten und Nutzungskonflikte zwischen Wohnen und Gewerbe auszuschließen.

Wirtschaftsjunioren „rütteln“ Existenzgründer und Unternehmer durch
Mit dem kostenlosen „Rütteltest“ der Wirtschaftsjunioren können sich Existenzgründer und Unternehmer gezielt selbst auf den Prüfstand stellen. Dabei präsentieren die Gründer vor einem unabhängigen und kompetenten Forum aus Mitgliedern und verschiedenen Branchen ihre unternehmerischen Ideen und Konzepte. Die Jury gibt ihnen im Anschluss ohne geschäftliche Absichten fachkundigen und persönlichen Rat zu Themen wie Markteinführung, Vertrieb und Marketing. So können frühzeitig Fehler erkannt oder Stärken besser herausgestellt werden. Auch die Themen Recht und Steuern gehören zu den klassischen Herausforderungen als Gründer oder Jungunternehmer, die die Wirtschaftsjunioren beim Rütteltest abdecken. Wenn das Geschäft stagniert oder der berufliche Sparringspartner fehlt, können die Wirtschaftsjunioren ebenfalls neue Impulse geben. Auf der Internetseite der Kölner Wirtschaftsjunioren gibt es ein Bewerbungsformular für den Rütteltest.

Großer Andrang bei Ausbildungsbörse
Rund 1.000 Jugendliche – überwiegend Migranten und Flüchtlinge – informierten sich Mitte Februar in der IHK Köln über freie Ausbildungs- und Praktikumsplätze. Im Rahmen einer Ausbildungsbörse präsentierten dort rund 30 Unternehmen aus der Region ihre Ausbildungsangebote. Einige Schülerinnen und Schüler nutzten bereits die Gelegenheit, sich den Unternehmensvertretern als potenzielle Azubis vorzustellen, und wurden zu weiteren Gesprächsterminen in die Betriebe eingeladen. Parallel dazu gaben Ausbildungsexperten in Workshops wichtige Tipps zu Bewerbungsverfahren und -unterlagen. Die Ausbildungsbörse „Integration durch Ausbildung“, eine Gemeinschaftsinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, der Handwerkskammer zu Köln, der Industrie- und Handelskammer zu Köln und des Türkischen Generalkonsulats, fand zum ersten Mal statt. Die Arbeitsagentur Köln war Kooperationspartner.

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