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Foto: Thomas Kohler
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Journalisten mit IHK-Preis ausgezeichnet

Digitalisierung der Arbeitswelt und Frauen, die die Wirtschaft verändern: Für diese und weitere Themen wurden Journalisten überregionaler Zeitungen und Rundfunksender am 17. Oktober in Karlsruhe bei der Verleihung des 45. Ernst- Schneider-Preises, dem Journalistenpreis der deutschen Wirtschaft, ausgezeichnet worden.

Im Bereich Print setzten sich Marc Brost und Andres Veiel von der Wochenzeitung "Die Zeit" mit ihrem Beitrag "Sie nennen es Sterbehaus" über die Krise der Deutschen Bank durch. Für seinen Hörfunkbeitrag "Robot Economy" im Bayerischen Rundfunk über die Digitalisierung der Arbeitswelt wurde Florian Meyer-Hawranek ausgezeichnet. Hanspeter Michel gewann in der Kategorie "Große Wirtschaftssendung" für den SWR-Beitrag "Prima Klima - Ventilatoren und Motoren von ebm-papst aus Mulfingen". Den Preis für einen Kurzbeitrag erhielt Knud Vetten für den MDR-Beitrag „Arbeitsvermittler“ über die Bemühungen, Langzeitarbeitslose in Jobs zu bringen. Alexandra Borchardt und Susanne Klingner erhielten eine Auszeichnung für ihre in der der "Süddeutschen Zeitung" erschienenen Beilage „Plan W - Frauen verändern die Wirtschaft“. Einen undotierten Sonderpreis bekamen Bastian Brinkmann, Robert Gast, Christoph Giesen, Frederik Obermaier und Bastian Obermayer für Recherchen zum Thema „Swiss Leaks“. Ihre Arbeit habe politische Initiativen für mehr Steuergerechtigkeit ausgelöst. Die Auszeichnung erinnert an den früheren Präsidenten des Deutschen Industrie- und Handelskammertags, den Unternehmer Ernst Schneider.

Die Gäste sahen Ausschnitte der besten Wirtschaftsbeiträge aus Internet, Fernsehen, Radio und Zeitungen. Vier Jurys hatten die Beiträge wegen ihrer hohen Relevanz und Verständlichkeit ausgewählt. Wie kreativ und oft unterhaltsam die Themen aufbereitet waren, ließ sich am Beifall ablesen, die die Einspieler der nominierten Beiträge erhielten. Die Journalistinnen und Journalisten hatten sich gegen rund 1.000 Mitbewerber im größten deutschen Wettbewerb für Wirtschaftspublizistik durchgesetzt.

Preisbegründungen sprachen unter anderem Peter Boudgoust, Intendant des SWR, Jan Metzger, Intendant von Radio Bremen, Christine Strobl, Geschäftsführerin der Degeto, Werner D'Inka, Herausgeber der FAZ und sein Kollege, Wolfgang Krach, der Chefredakteur Süddeutschen Zeitung.

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