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Aktuelles

IHK-Meldungen im Juni 2017

Vier neue Sachverständige vereidigt
Die IHK Köln hat Ende Mai vier neue Sachverständige öffentlich bestellt und vereidigt. Dipl.-Ing. Martin Ruß, Konstruktiver Ingenieurholzbau und Holzleimbau (Radevormwald), Dipl.-Kfm. Christoph Hillebrand, Insolvenzuntersuchung (Köln), Dipl.-Betriebswirt (FH) Stefan Gebauer, Betriebsunterbrechungs- und Warenschäden (Köln) und Dipl.-Kfm. Michael Moussa, Betriebsunterbrechungs- und Warenschäden (Köln). IHK-Vizepräsident Dr. Wilhelm von Moers überreichte den neuen Sachverständigen ihre Bestellungsurkunden.

Die neuen Sachverständigen (v.l.) Martin Ruß, Christoph Hillebrand, Stefan Gebauer und Michael Moussa mit IHK-Vizepräsident Dr. Wilhelm von Moers
Foto: Ulrich Kaifer

Gesucht: Preiswürdiges Engagement von Unternehmen in der betrieblichen Bildung
Noch bis zum 16. Juni 2017 können sich Unternehmen wieder für den bundesweiten IHK-Bildungspreis bewerben. Die Auszeichnung würdigt das ganzheitliche und innovative Engagement von Unternehmen im Bereich der betrieblichen Bildung. Um auch die Anstrengungen kleiner und mittelgroßer Firmen angemessen zu würdigen, wird der IHK-Bildungspreis nach Betriebsgrößen an kleine (bis 50 Mitarbeiter), mittelgroße (zwischen 50 und 500 Mitarbeiter) und große Unternehmen (mehr als 500 Mitarbeiter) vergeben. Weitere Informationen, Teilnahmebedingungen und Bewerbungsmöglichkeit auf der Webseite.

Neue Mitglieder für die Rheinische Immobilienbörse
Die Rheinische Immobilienbörse (RIB) e.V. freut sich über drei neue Mitglieder: Julia Braschoß (Karl-Heinz Wiegand Immobilien GmbH & Co. KG), zugleich Mitglied der IHK-Vollversammlung und stellvertretende Vorsitzende des IVD West e.V., Rainer Krauß (Greif & Contzen Immobilienverwaltungsgesellschaft mbH), ebenfalls Mitglied der IHK-Vollversammlung und Vorsitzender des IHK-Sachverständigenausschusses, sowie Peter Gripp (Peter Gripp Immobilienbewertung IVD). Zugleich bestätigte die Mitgliederversammlung Werner Brinkmann (Werner Brinkmann Immobilien) als Ehrenmitglied. Die Rheinische Immobilienbörse – Immobilienmakler und -dienstleister der Region Köln/Bonn/Wuppertal – gibt mit der Arbeitsgemeinschaft Kölner Mietspiegel auch Mietspiegel für frei finanzierte Wohnungen und gewerbliche Mietübersichten heraus. Als traditioneller Zusammenschluss von Immobilienmaklern  und –dienstleistern in der Region Köln / Bonn / Wuppertal versteht sich die Rheinische Immobilienbörse als Regionalverbund, in dem berufsständische Expertise und Vernetzung im Sinne der gegenseitigen Interessensförderung zum Tragen kommen. Vorstandsvorsitzender der RIB ist Theodor J. Greif.

Planungssicherheit für verkaufsoffene Sonntage gefordert
Verkaufsoffene Sonntage sind wichtig für den Einzelhandel vor Ort. Derzeit ist jedoch die Unsicherheit groß, wie sie rechtssicher organisiert werden können. Aus Angst vor einer Klage hatte zum Beispiel der Rat der Stadt Hürth einen für den 30. April 2017 im Hürth-Park geplanten verkaufsoffenen Sonntag nicht genehmigt. Gemäß §6 des 2013 novellierten Ladenöffnungsgesetzes NRW dürfen die örtlichen Ordnungsbehörden nach Anhörung verschiedener Institutionen an jährlich maximal vier Sonn- und Feiertagen die Ladenöffnung für höchstens fünf Stunden gestatten – wenn es einen Anlass wie örtliches Fest, Markt oder Messe gibt. Wie dieser Anlassbezug zu interpretieren ist, beschäftigt derzeit die Gerichte. So geht es um den Nachweis, ob die Besucher in erster Linie wegen des Festes in die Stadt kommen oder vor allem, um shoppen zu gehen. „Für den Einzelhandel sind verkaufsoffene Sonntage wichtige Eckpfeiler. Unternehmen, Werbe- und Interessengemeinschaften und Kommunen brauchen Planungssicherheit“, so Thorsten Zimmermann, Leiter der IHK-Geschäftsstelle Rhein-Erft mit Blick auf die Erfahrungen in Hürth.

Konjunktur stabil, Erwartungen sogar gestiegen
Die Wirtschaft der Region läuft trotz einiger Unwägbarkeiten stabil – das ist das Fazit der Konjunkturumfrage der IHK Köln im Frühjahr. Der Indikator für die Geschäftslage kletterte auf 40,4 Punkte (Vorumfrage Ende 2016: 35,9), die Erwartungen stiegen ebenfalls: 80 Prozent rechnen in den kommenden zwölf Monaten mit einem gleichbleibend guten oder sogar besseren Niveau.

IHK begrüßt Pläne zum Neubau der A4-Brücke
Die IHK Köln begrüßt die Pläne von Straßen NRW, den Ersatzbau der Autobahnbrücke auf der A 4 bei Overath nicht mit einer Vollsperrung  der Autobahn durchzuführen. "Unternehmen, Pendler und Bewohner hätten unter einer Umleitung über Jahre gelitten. Der volkswirtschaftliche Schaden wäre immens gewesen", so Dr. Ulrich S. Soénius, stellvertretender Hauptgeschäftsführer und Geschäftsbereichsleiter Standortpolitik der IHK Köln. Die IHK Köln hat sich bei Minister Michael Groschek für eine Ersatzbrücke eingesetzt und den Erhalt des Verkehrsflusses auf der A 4 gefordert. Die Vollversammlung der IHK Köln hatte sich bei der letzten Sitzung ebenfalls mit dem drohenden Verkehrschaos befasst.

Eine vom Landesbetrieb Straßen NRW ursprünglich geplante Sperrung der A 4 im Bereich der Untereschbacher Brücke war auch beim IHK-Wirtschaftsgremium Overath auf Kritik gestoßen. „Eine zweijährige Vollsperrung ohne Behelfsbrücke würde den Raum Overath und das gesamte an der A 4 gelegene Hinterland von der Wirtschaft abkoppeln“, so Bernd Supe-Dienes, Geschäftsführer der Dienes Werke für Maschinenteile GmbH & Co. KG und Vorsitzender des Gremiums.

Darüber hinaus drohten zu erwartende Staus auf der A 4 eine just-in-time-Produktion am Standort zu gefährden, so Dr. Michael Metten, Geschäftsführer der METTEN STEIN + DESIGN GmbH & Co. KG, ebenfalls Mitglied im IHK-Wirtschaftsgremium. Die vom Landesbetrieb ursprünglich angedachten Ausweichstrecken seien aus wirtschaftlichen Gründen unzumutbar und darüber hinaus wegen der Topographie, insbesondere während der Winterzeit, für Lkw nicht verkehrssicher befahrbar. Neben diesen Unzumutbarkeiten und Wettbewerbsnachteilen für die betroffenen Unternehmen und den Umweltbelastungen wurde darauf hingewiesen, dass Tausende von Mitarbeitern tagtäglich im Stau stehen.

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